Welche natürlichen Lebensmittel können bei Arthrose helfen?

Vor allem Menschen in einem höheren Alter klagen oftmals über Probleme mit den Gelenken in den Schultern, Knien oder Händen. Hier greifen viele Betroffene zu Arzneimitteln, die nicht immer ohne Nebenwirkungen auskommen.

Wer lieber natürliche Helferlein nutzen möchte, der sollte die Tipps aus diesem Artikel beherzigen.

Was ist Arthrose?

Diese Krankheit ist eine der am häufigsten vorkommenden Gelenkerkrankungen, unter der vor allem ältere Menschen leiden. Laut Studien sollen über 50 % der Menschen betroffen sein. Durch den in diesem Zusammenhang größer werdenden Verlusts des Knorpels berichten viele Personen von schmerzenden Gelenken. Dazu gehören die typischen Schmerzen in den Händen, Fingern oder am Knie. Wenn diese Schmerzen immer intensiver und die Bewegungen weiter eingeschränkt werden, dann führt das dazu, dass sich Betroffene nicht mehr so frei bewegen können.

Ärzte betonen, dass die Krankheit immer noch nicht heilbar ist, aber mit einer sinnvollen Medikation und der richtigen Ernährung kann viel Gutes dafür getan werden.

Patienten wird bei diesen Leiden häufig Glucosaminsulfat verabreicht – durch die seltenen Nebenwirkungen scheint dies eine gute Methode zu sein, um die Leiden der Personen gering zu halten.

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Die besten Hausmittel bei Arthrose!

Quark und Olivenöl gegen die Schmerzen

Wenn man unter schmerzenden Gelenken leidet, dann können Wickel mit Quark und Olivenöl helfen. Hierfür muss Quark und Olivenöl vermischt und dann für einige Zeit in den Kühlschrank gelagert werden. Die Mischung streicht man auf ein Handtuch und legt die Wickel für mindestens eine halbe Stunde auf die schmerzende Körperstelle.

Omega 3-Zufuhr erhöhen

Viele ältere Menschen leiden unter einem Mangel von Omega 3. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass ältere Leute genügend Omega 3-Quellen zu sich nehmen. Hierfür eignet sich Lachs, Walnüsse, Lein-, Chia- oder Hanfsamen perfekt. Wenn Sie möchten, können Sie auch Nahrungsergänzungsmittel mit Omega 3 zu sich nehmen.

Wickel mit Heilerde

Neben der Quark-Variante können Sie auch einen Wickel mit Heilerde machen. Die Heilerde kann in vielen Drogerien oder im Biogeschäft gekauft werden. Die Heilerde wird mit Wasser vermischt und aufgetragen.

Wickel mit Kohl

Eine weitere Möglichkeit, die bereits seit vielen Jahrzehnten Tradition hat, sind die sogenannten Kohlwickel, die sich perfekt zur Linderung der Schmerzen bei Arthrose eignen.

Die Wickel werden wie folgt gemacht:

  • Zuerst muss der Weißkohl gekocht werden.
  • Die abgekühlten Blätter sollte man dann abkühlen lassen und danach pressen oder walzen, damit der Saft herauskommt.
  • Die Blätter werden dann um das schmerzende Körperteil gebunden.
  • Die Anwendung kann für mehrere Stunden oder auch über Nacht gemacht werden.

Ingwertee

Ingwer hat tausend verschiedene positive Effekte auf dem Körper. Durch die in der Wurzel enthaltenen Stoffe hilft Ingwer gegen Entzündungen und hat des Weiteren auch eine antioxidative Wirkung, die bei entzündeten Gelenken für Abhilfe sorgen kann.

Für dieses Rezept braucht man eine frische Ingwerknolle, die in dünne Scheiben aufgeschnitten und dann mit heißem Wasser übergossen wird.

Vom Tee sollten mehrere Tassen pro Tag getrunken werden.

Kurkuma

Auch Kurkuma hat entzündungshemmende Wirkungen – so kann beispielsweise eine sogenannte Goldene Milch mit Kurkuma, Ingwer, schwarzem Pfeffer, ein bisschen Kokosöl und einer pflanzlichen Milch getrunken werden.

Hierfür braucht man:

  • Kurkumapulver
  • Ingwerpulver
  • Schwarzer Pfeffer
  • Hafermilch oder Sojamilch
  • Kokosöl

Die Zutaten werden alle zusammengemischt und leicht aufgekocht. Wenn man kein Ingwer oder Kurkuma-Pulver hat und lieber mit den frischen Knollen arbeitet, dann sollte man den Ingwer und Kurkuma klein aufschneiden und mit aufkochen. Nachher einfach absieben und genießen.

Honig und Zimt mischen

Viele Personen wissen über die heilenden Eigenschaften von Honig und Zimt Bescheid – auch im Falle der Arthrose kann die Kombination aus den beiden Heilmitteln helfen. Honig hat antiseptische Wirkungen, während das Zimt gegen Entzündungen wirkt.

Anwender mischen einen Löffel Honig mit Zimt zusammen und geben dieses Gemisch in den Mund.

Fazit!

Es gibt immer mehr Menschen, die unter Arthrose leiden – doch mit ein paar tollen Hausmitteln können positive Wirkungen auf die Gesundheit erzielt werden.

Auch der Granatapfel könnte hilfreich sein: http://www.lucca-bar.de/2019/05/10/funfzehn-gesundheitliche-vorteile-von-granatapfelsaft/.

Ist Blutspenden gesund?

Trotz aller Versuche vermag die Medizin es bis heute nicht, Blut synthetisch herzustellen, sodass sie nach wie vor auf freiwillige Spender angewiesen ist, um Menschen in Not helfen zu können. Dies gilt umso mehr, als dass die Zahl der Spender in Deutschland immer weiter zurückgeht.

Nur noch 3 % der Gesamtbevölkerung gehören in Deutschland zu den regelmäßigen Spendern. Doch was viele nicht wissen: Menschen, die Blut spenden, tun nicht nur anderen, sondern sich selbst etwas Gutes. Doch warum ist Blutspenden gesund?

Blutspenden senken den Blutdruck

Eine traditionelle Heilmethode ist der Aderlass, der zwar heute nicht mehr angewandt wird, aber durchaus seinen Sinn hatte. Das Ziel des Aderlasses war es nämlich, Menschen mit bestimmten Erkrankungen durch eine Entlastung des Blutkreislaufs zu helfen. Weniger Blut bedeutet weniger Druck.

Dieser Effekt hält auch nach Tagen noch an, wenn der Blutverlust vollständig ausgeglichen wurde, denn die neuen Blutzellen, die sich aus den Stammzellen gebildet haben, sind elastischer und verursachen weniger Druck. Insgesamt können regelmäßige Spender auf eine Absenkung des Blutdrucks um bis zu 16 mmHg hoffen.

Senkung des Cholesterinspiegels

Die Wirkung zur Senkung des Blutdrucks ist die augenfälligste, aber nicht die einzige positive Auswirkung auf die Gesundheit durch eine Blutspende. So weist die deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin darauf hin, dass eine Blutspende das Risiko von Herz- und Gefäßerkrankungen senke.

Studien ergaben insgesamt eine um bis zu 40 % geringere Anfälligkeit regelmäßiger Blutspender für einen Schlaganfall sowie ischämischer Herzbeschwerden. Durch die Ausschwemmung von Cholesterin wird nämlich zusätzlich der Cholesterinspiegel gesenkt, sodass Erkrankungen, die mit einer Gefäßverkalkung verbunden sind, ebenfalls vorgebeugt wird.

Weitere Vorteile einer Blutspende

Durch die Blutverjüngung wird das Niveau des Nährstofftransports gesteigert und das Immunsystem gestärkt. Viele Spender berichten deswegen davon, dass sie sich nach der Spende vitaler fühlen als vor der Spende. Gleichzeitig wird die antioxidative Kapazität optimiert, sodass freie Radikale besser bekämpft werden können.

Mit Sprachbefehlen das Beste aus Google Home herausholen

Smart-Home Lautsprecher sind sehr beliebt. Neben Amazons Alexa macht auch Google Home eine sehr gute Figur. Mithilfe des kleinen Gadgets lassen sich Sprachbefehle ausführen, die das Smart-Home steuern, den Wissensdurst stillen und das Leben erleichtern können.

Die klassischen Sprachbefehle oder Fragen an Google Home sind dabei die Frage nach dem lokalen Wetter, die Entfernung zu einem bestimmten Ort oder auch die Stauinfo. Tatsächlich kann Google Home aber viel mehr.

So funktioniert das Erteilen von Sprachbefehlen an Google Home

Ist der Google Home Lautsprecher mit einem WLAN Netzwerk verbunden und die Einrichtung in der Google Home App auf dem Smartphone abgeschlossen, kann es losgehen. Wie bei Android Geräten üblich, startet die Spracherkennung mit den Worten „Okay Google“ oder „Hey Google“. Google Home leuchtet auf oder gibt einen entsprechenden Bestätigungston, wenn es bereit ist. Nun kann jede erdenkliche Frage gestellt werden.

Praktisch ist vor allem, dass Google Home keine neuen Skills oder ähnliches erlernen muss und sich das benötigte Wissen komplett aus dem Internet holt. Sollen allerdings weitere Geräte mit Google Home gesteuert werden, müssen die zuerst über die Google Home App eingerichtet werden.

Hier gibt es die Google Home App

Die Google Home App lässt sich, genauso wie Fitness Apps, im Google PlayStore herunterladen.  iOS Nutzer können die App im App Store von Apple downloaden.

Diese Sprachbefehle gibt es für Google Home

Die Spracherkennung von Google Home funktioniert sehr gut. Es muss keine besondere Formulierung erfolgen, damit der Google Assistant erkennt, ob es sich um einen Befehl oder eine Frage handelt. Das gefällt, denn mit Google lässt sich sprechen, wie mit einem realen Gegenüber und nicht wie mit einem Computer.

Diese Fragen und Sprachbefehle lassen sich Google so oder auch in abgeänderter Form stellen:

  1. Wie spät ist es in Hamburg?
  2. Weck mich in einer Stunde.
  3. Was steht morgen an?

Google Home liest Termine vor, nennt die Uhrzeit und stellt den Wecker.

  1. Wie weit ist es nach Köln?
  2. Wo ist das nächste griechische Restaurant?
  3. Zug nach München.

Google Home plant Routen, gibt Auskünfte und hat sogar Fahrpläne im Blick.

  1. Was ist 3 mal 11?
  2. Wie viele Kalorien haben Bratwürste?
  3. Nudeln kochen.

Google Home hilft bei alltäglichen Problemen, diktiert Kochrezepte und rechnet.

  1. In welchem Kino läuft Avengers?
  2. Wer ist Mila Jovovich?

Google Home gibt Informationen zu Schauspielern und Infos zu Filmen, die im Kino laufen.

  1. Spiel Radio 1Live.
  2. Ich möchte King of Queens auf Netflix gucken.
  3. Starte Youtube auf Chromecast.

Google Home erleichtert die Medienwiedergabe auf gekoppelten Geräten.

  1. Dimm das Licht im Schlafzimmer.
  2. Stell das Thermostat auf 18 Grad Celsius.

Ebenfalls sehr beliebt: die Einkaufsliste. Mit den Worten „Okay Google, setze Nudeln auf meine Einkaufsliste.“ wird die Liste auf dem Smartphone aktualisiert und ist stets aktuell.

Google Home übernimmt die Steuerung von Smart Home Geräten, wenn sie mit Google Home verbunden sind. Auf Wunsch erzählt Google Home sogar Witze, wünscht eine gute Nacht oder spielt mit der passenden App wie Spotify das Lieblingslied ab, bis es niemand mehr hören möchte.

Eine ausführliche Liste mit nützlichen und witzigen Funktionen für Google Home gibt es in dieser Google Home Sprachübersicht.

Google Home passt in jedes Zimmer

Der Google Home Lautsprecher ist nicht sonderlich groß und lässt sich gut in jeden Raum integrieren. Trotzdem bevorzugt manch einer eine kleinere und noch unauffälligere oder gar günstigere Variante des praktischen Tools. In diesem Fall lohnt sich ein Blick auf den Google Home Mini.

Bildquelle: John Tekeridis auf Pexels

Fünfzehn gesundheitliche Vorteile von Granatapfelsaft

Frischer Saft muss nicht grün oder voller Spinat sein, um gesund zu sein. Granatapfelsaft enthält mehr als 100 Phytochemikalien. Die Granatapfelfrucht wird seit Jahrtausenden als Medizin verwendet.
Heute wird Granatapfelsaft wegen seiner vielen gesundheitlichen Vorteile untersucht. Es kann bei der Krebsvorsorge, der Immununterstützung und der Fruchtbarkeit helfen.

Vorteile von Granatapfel
Hier sind einige der möglichen Vorteile von Granatapfel.

1. Antioxidantien
Hälften Granatapfel mit Samen und Granatapfelsaft auf marmorierter Oberfläche.
Granatäpfel wurden im Laufe der Geschichte wegen ihrer gesundheitlichen Vorteile gegessen. Heutzutage ist der Saft dieser Frucht ein beliebter Bestandteil einer gesunden Ernährung.
Granatapfelsamen erhalten ihren leuchtend roten Farbton durch Polyphenole. Diese Chemikalien sind starke Antioxidantien.

Granatapfelsaft enthält einen höheren Gehalt an Antioxidantien als die meisten anderen Fruchtsäfte. Es enthält auch dreimal mehr Antioxidantien als Rotwein und grüner Tee. Die Antioxidantien im Granatapfelsaft können helfen, freie Radikale zu entfernen, Zellen vor Schäden zu schützen und Entzündungen zu reduzieren.

2. Vitamin C
Der Saft eines einzelnen Granatapfels hat mehr als 40 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin C. Vitamin C kann beim Pasteurisieren abgebaut werden, also entscheiden Sie sich für hausgemachten oder frischen Granatapfelsaft, um den Nährstoff optimal zu nutzen.

3. Krebsvorsorge
Granatapfelsaft bildete vor kurzem einen Spritzer, als Forscher fanden, dass er helfen kann, das Wachstum der Prostatakrebszellen zu stoppen. Trotz mehrerer Studien über die Auswirkungen des Saftes auf den Prostatakrebs sind die Ergebnisse noch vorläufig.

Während es keine Langzeitstudien mit Menschen gibt, die beweisen, dass Granatapfelsaft Krebs vorbeugt oder das Risiko reduziert, kann das Hinzufügen zu Ihrer Ernährung sicherlich nicht schaden. Bisher gab es ermutigende Ergebnisse in Studien, und jetzt werden größere Studien durchgeführt.

4. Schutz vor der Alzheimer-Krankheit
Die Antioxidantien im Saft und ihre hohe Konzentration sollen den Fortschritt der Alzheimer-Krankheit blockieren und das Gedächtnis schützen.

5. Verdauung
Granatapfelsaft kann Entzündungen im Darm reduzieren und die Verdauung verbessern. Es kann für Menschen mit Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und anderen entzündlichen Darmerkrankungen von Vorteil sein.

Während es widersprüchliche Überzeugungen und Untersuchungen darüber gibt, ob Granatapfelsaft hilft oder den Durchfall verschlimmert, empfehlen die meisten Ärzte, ihn zu vermeiden, bis Sie sich besser fühlen und Ihre Symptome nachgelassen haben.

6. Entzündungshemmend
Granatapfelsaft ist aufgrund seiner hohen Konzentration an Antioxidantien ein starkes entzündungshemmendes Mittel. Es kann helfen, Entzündungen im ganzen Körper zu reduzieren und oxidativen Stress und Schäden vorzubeugen.

7. Arthritis
Flavonole im Granatapfelsaft können helfen, die Entzündung zu blockieren, die zu Arthrose und Knorpelschäden führt. Der Saft wird derzeit auf seine möglichen Auswirkungen auf Osteoporose, rheumatoide Arthritis und andere Arten von Arthritis und Gelenkentzündungen untersucht.

8. Herzerkrankungen
Granatapfelsaft ist im Rennen als der herzgesündeste Saft. Es scheint das Herz und die Arterien zu schützen.

Kleine Studien haben gezeigt, dass der Saft die Durchblutung verbessert und verhindert, dass die Arterien steif und dick werden. Es kann auch das Wachstum von Plaque und die Bildung von Cholesterin in den Arterien verlangsamen. Aber Granatapfel kann negativ auf Blutdruck und Cholesterinmedikamente wie Statine reagieren.

Achten Sie darauf, mit Ihrem Arzt zu sprechen, bevor Sie sich dem Saft hingeben oder eine Granatapfelextrakt-Ergänzung einnehmen.

9. Blutdruck
Das tägliche Trinken von Granatapfelsaft kann auch helfen, den systolischen Blutdruck zu senken. Eine umfassende Überprüfung der randomisierten kontrollierten Studien ergab, dass es für die Herzgesundheit von Vorteil wäre, täglich Granatapfelsaft aufzunehmen.

10. Antiviral
Zwischen dem Vitamin C und anderen immunstärkenden Nährstoffen wie Vitamin E kann Granatapfelsaft Krankheiten vorbeugen und Infektionen abwehren. Granatäpfel haben sich auch in Labortests als antibakteriell und antiviral erwiesen. Sie werden auf ihre Auswirkungen auf häufige Infektionen und Viren untersucht.

11. Vitaminreich
Neben Vitamin C und Vitamin E ist Granatapfelsaft eine gute Quelle für Folsäure, Kalium und Vitamin K.

Ob Sie sich entscheiden, Granatapfel zu Ihrer täglichen Ernährung hinzuzufügen oder ihn ab und zu zu zu trinken, überprüfen Sie auf dem Etikett, ob es sich um 100 Prozent reinen Granatapfelsaft ohne Zuckerzusatz handelt. Oder er wird frisch gesaft.

12. Speicher
Das Trinken von 8 Unzen Granatapfelsaft pro Tag kann das Lernen und das Gedächtnis verbessern, so eine aktuelle Studie.

13. Sexuelle Leistungsfähigkeit und Fruchtbarkeit
Die Konzentration an Antioxidantien im Granatapfelsaft und die Fähigkeit, oxidativen Stress zu beeinflussen, machen ihn zu einem potenziellen Fruchtbarkeitsmittel. Oxidativer Stress verursacht nachweislich eine Fehlfunktion der Spermien und verringert die Fruchtbarkeit bei Frauen.

Es hat sich auch gezeigt, dass der Saft hilft, den oxidativen Stress in der Plazenta zu reduzieren. Aber die Forscher wissen noch nicht genau, welchen Nutzen dies haben kann. Das Trinken von Granatapfelsaft kann auch den Testosteronspiegel bei Männern und Frauen erhöhen, einem der Haupthormone hinter dem Sexualtrieb.

14. Ausdauer- und Sportleistung
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Was sind die gesundheitlichen Vorteile von Mineralwasser?

Mineralwasser kommt aus unterirdischen Speichern. Im Gegensatz zu normalem Trinkwasser wird Mineralwasser nicht chemisch aufbereitet.
Wie der Name schon sagt, enthält Mineralwasser hohe Mengen an Mineralien, insbesondere Magnesium, Kalzium und Natrium. Aber ist Mineralwasser besser als normales Wasser, und was sind seine Vorteile?

Dieser Artikel behandelt einige mögliche gesundheitliche Vorteile, die mit dem Trinken von Mineralwasser verbunden sind.

Mineralwasser vs. normales Wasser
Frau mit Mineralwasservorteilen
Die Menschen wählen Mineralwasser oft wegen seiner möglichen gesundheitlichen Vorteile.
Alle lebenden Organismen brauchen Wasser, um zu überleben. Das Wasser unterstützt nicht nur wesentliche körperliche Funktionen, sondern liefert auch lebenswichtige Nährstoffe, die der Körper nicht selbst produziert.

Während die meisten Menschen in den Vereinigten Staaten Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, entscheiden sich viele Menschen für Mineralwasser in Flaschen aufgrund seiner wahrgenommenen Reinheit und seines potenziellen gesundheitlichen Nutzens.

Wie sieht das Mineralwasser im Vergleich zu normalem Wasser aus? Nach den vorliegenden Erkenntnissen sind die Unterschiede nicht sehr signifikant.

Beide Arten enthalten Mineralien und werden in irgendeiner Form verarbeitet. Per Definition muss Mineralwasser jedoch eine bestimmte Menge an Mineralien enthalten, und der Abfüllprozess findet an der Quelle statt.

Im Folgenden werden die Unterschiede zwischen Leitungswasser und Mineralwasser diskutiert.

Leitungswasser
Das Wasser in den Armaturen der Haushalte stammt entweder aus oberirdischen oder unterirdischen Quellen.

In den USA muss Leitungswasser den von der Environmental Protection Agency (EPA) festgelegten Standards des Safe Drinking Water Act entsprechen. Diese Vorschriften begrenzen die Anzahl der Verunreinigungen im Wasser, das an Haushalte abgegeben wird.

Öffentliche Wasserversorger transportieren Wasser von der Quelle zu den Kläranlagen, wo es einer chemischen Desinfektion unterzogen wird. Das saubere Wasser wird schließlich über ein System von unterirdischen Leitungen an die Haushalte geliefert.

Leitungswasser enthält zugesetzte Mineralien, einschließlich Kalzium, Magnesium und Kalium. Hartes Leitungswasser hat einen höheren Mineraliengehalt, den einige für gesünder halten. Mineralien in hartem Wasser bilden jedoch Ablagerungen, die Rohre angreifen oder den Durchfluss einschränken können.

Auch trotz der Bemühungen der öffentlichen Wasserversorger können Schadstoffe aus verrosteten oder undichten Rohren das Trinkwasser verunreinigen.

Mineralwasser
Mineralwasser stammt aus natürlichen unterirdischen Speichern und Mineralquellen und weist einen höheren Mineraliengehalt auf als Leitungswasser.

Nach Angaben der Food and Drug Administration (FDA) muss Mineralwasser mindestens 250 Teile pro Million gelöster Feststoffe enthalten. Die FDA verbietet diesen Herstellern, ihren Produkten Mineralien zuzusetzen.

Zu den Mineralien, die häufig im Mineralwasser enthalten sind, gehören:

Kalzium
Magnesium
Kalium
Natrium
Bikarbonat
Eisen
Zink
Im Gegensatz zu Leitungswasser wird Mineralwasser an der Quelle abgefüllt. Einige Menschen bevorzugen Mineralwasser aufgrund seiner wahrgenommenen Reinheit und des Fehlens chemischer Desinfektionsbehandlungen.

Mineralwasser kann jedoch einer gewissen Verarbeitung unterzogen werden. Dies kann das Hinzufügen oder Entfernen von Kohlendioxid (CO2)-Gas oder das Entfernen von toxischen Substanzen wie Arsen beinhalten.

CO2 hilft, Oxidation zu verhindern und begrenzt das Bakterienwachstum im Mineralwasser. Natürlich kohlensäurehaltiges Wasser bezieht sein CO2 aus der Quelle. Hersteller können ihr Wasser auch nach der Extraktion mit CO2 angießen.

In den nächsten Abschnitten werden fünf mögliche Vorteile des Trinkmineralwassers diskutiert.

1. Eine Quelle für Magnesium
Sowohl Mineralwasser in Flaschen als auch Leitungswasser können Magnesiumquellen sein. Dieser Nährstoff spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung von Blutdruck, Blutzuckerspiegel und Nervenfunktion.

Einige Quellen enthalten mehr oder weniger Magnesium als andere. Die Magnesiummenge in Wasser kann je nach Quelle zwischen 1 Milligramm pro Liter (mg/l) und mehr als 120 mg/l liegen.

Die empfohlene Tagesdosis für Magnesium beträgt wie folgt:

310-320 mg für erwachsene Frauen
400-420 mg für erwachsene Männer
Nach Angaben des Office of Dietary Supplements verbrauchen die meisten Menschen in den USA weniger als die empfohlene Menge an Magnesium.

Nachfolgend finden Sie einige Symptome eines Magnesiummangels:

Appetitlosigkeit
Müdigkeit
Muskelschwäche
Übelkeit und Erbrechen
Ein schwerer Mangel kann einige der folgenden Ursachen haben:

Taubheitsgefühl oder Kribbeln
Muskelkrämpfe
niedrige Kalzium- oder Kaliumwerte
Stimmungsschwankungen
ein unregelmäßiger Herzschlag
Krampfanfälle
2. Senkung des Blutdrucks
Ein niedriger Magnesiumspiegel kann zu hohem Blutdruck, kongestiver Herzinsuffizienz und Erkrankungen führen, die unregelmäßige Herzschläge verursachen.

Magnesiumreiches Mineralwasser kann daher helfen, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.

Eine kleine Studie aus dem Jahr 2004 mit 70 Erwachsenen mit Grenzhypertonie und niedrigem Magnesiumspiegel ergab, dass das Trinken von 1 Liter Mineralwasser pro Tag ihren Blutdruck senkt.

3. Regulierung der Durchblutung
Mineralwasser kann große Mengen an Kalzium, Magnesium und Kalium enthalten, die alle die Durchblutung fördern.

Kalzium ist notwendig, um starke Knochen aufzubauen und zu erhalten. Es reguliert auch die Frequenz und den Rhythmus des Herzschlags.

4. Stärkung der Knochen
Nahaufnahme des männlichen Athleten, der das Bein dehnt.
Das Kalzium

Wie sich Schlaf und Stimmung auf das Arbeitsgedächtnis auswirken

Zwei neue Studien untersuchen, wie das Arbeitsgedächtnis – das Gedächtnis, das wir tagtäglich in Entscheidungsprozessen einsetzen – von Alter, Stimmung und Schlafqualität beeinflusst wird und ob diese Faktoren das Gedächtnis gemeinsam oder allein beeinflussen.
Person, die sich am Fenster entspannen möchte
Zwei neue Studien untersuchen, wie sich Schlafqualität, Stimmung und Alter auf das Arbeitsgedächtnis einer Person auswirken.
Das Arbeitsgedächtnis ist das Kurzzeitgedächtnis, das eine Person täglich beim Navigieren durch die Welt, beim Bewerten von Situationen, beim Gebrauch von Sprache und beim Treffen von Entscheidungen verwendet.

Mit zunehmendem Alter neigt diese Fähigkeit dazu, zu sinken, aber es gibt auch andere Faktoren – besonders depressive Stimmung und schlechte Schlafqualität -, die sie kurz- und langfristig beeinflussen können.

Ein Team von Forschern aus vier Institutionen – der University of California, Riverside, der University of California, Berkeley, der University of Michigan, in Ann Arbor, und dem National Institute of Neurological Disorders and Stroke, in Bethesda, MD – hat kürzlich zwei Studien durchgeführt, die sich mit den Faktoren befassen, die das Arbeitsgedächtnis beeinflussen.


Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen untersucht die neue Studie jedoch, wie sich diese Faktoren sowohl auf die qualitativen als auch auf die quantitativen Aspekte des Arbeitsgedächtnisses auswirken. Diese Begriffe beziehen sich jeweils auf die Stärke und Genauigkeit des Arbeitsgedächtnisses und wie wahrscheinlich es ist, dass die mit dieser Fakultät verbundenen Erinnerungen im Gehirn gespeichert werden.

Das Team – dessen Ergebnisse nun im Journal of the International Neuropsychological Society veröffentlicht wurden – wollte auch verstehen, ob die Faktoren das Arbeitsgedächtnis unabhängig voneinander beeinflussten oder ob sie sich gegenseitig beeinflussten, um dann gemeinsam auf diese geistige Fähigkeit einzuwirken.

“Andere Forscher haben jeden dieser Faktoren bereits separat mit der gesamten Arbeitsgedächtnisfunktion verknüpft, aber unsere Arbeit untersuchte, wie diese Faktoren mit der Qualität und Quantität des Gedächtnisses zusammenhängen – und zwar beim ersten Mal”, erklärt Dr. Weiwei Zhang, leitende Forscherin.

“Alle drei Faktoren sind miteinander verbunden”, fährt er fort und sagt: “Zum Beispiel sind ältere Menschen eher negativ gestimmt als jüngere Erwachsene. Schlechte Schlafqualität ist oft auch mit depressiver Stimmung verbunden.”

Auswirkungen auf die Qualität vs. Quantität
Nachdem sie sich Studien angesehen hatten, die diese Faktoren separat analysiert hatten, wollten die Forscher sie gemeinsam betrachten.

“Der in früheren Untersuchungen zu diesen Beziehungen verwendete stückweise Ansatz – die Untersuchung der Beziehung zwischen einem dieser gesundheitsbezogenen Faktoren und dem Arbeitsgedächtnis – könnte die Möglichkeit eröffnen, dass ein beobachteter Effekt durch andere Faktoren beeinflusst werden kann”, stellt Zhang fest.

Die aktuelle Forschung umfasste zwei separate Studien mit komplementären Ergebnissen. Für die erste Studie rekrutierten die Ermittler 110 Studenten, die sie um selbstberichtete Messungen ihrer regelmäßigen Schlafqualität und ihrer Erfahrung mit depressiven Stimmungen baten.

Anschließend bewertete das Forschungsteam, wie sich diese Messungen auf die Arbeitsgedächtnisleistung der Teilnehmer bezogen.

In der zweiten Studie erweiterten die Forscher ihre Bewertung auf Menschen unterschiedlichen Alters und rekrutierten 31 Teilnehmer aus der lokalen Gemeinschaft mit einem Alter zwischen 21 und 77 Jahren. Die Vielfalt der Altersgruppen erlaubte es den Autoren, den Zusammenhang zwischen Alter und Funktion des Arbeitsgedächtnisses zu untersuchen.

Die beiden Studien zeigten zum einen, dass das Alter einer Person umgekehrt mit dem qualitativen Arbeitsgedächtnis zusammenhängt, was bedeutet, dass je mehr wir altern, desto ungenauer wird unser Arbeitsgedächtnis.

Gleichzeitig fanden die Forscher heraus, dass das Erleben von depressiven Stimmungen und schlechter Schlafqualität mit einem schlechteren quantitativen Arbeitsgedächtnis verbunden ist. Das heißt, je weniger wir schlafen und je öfter wir negative Stimmungen erleben, desto unwahrscheinlicher ist es, dass wir Kurzzeitgedächtnisse speichern.

Schließlich, während das Team anerkennt, dass Schlafqualität, Stimmung und Alter alle zum Rückgang des Arbeitsgedächtnisses beitragen, schlägt ihre statistische Analyse vor, dass jeder Faktor höchstwahrscheinlich unabhängig auf diese Fakultät einwirkt und somit an verschiedene zugrunde liegende Mechanismen gebunden sein könnte.

“Wir sind jetzt zuversichtlicher, wie sich jeder dieser Faktoren auf das Arbeitsgedächtnis auswirkt”, sagt Zhang und erklärt, dass ein besseres Verständnis der Elemente, die das Gedächtnis beeinflussen, auch erhebliche klinische Auswirkungen haben könnte.

“Dies könnte uns ein besseres Verständnis des zugrunde liegenden Mechanismus der altersbedingten Demenz vermitteln. Damit der Geist optimal arbeiten kann, ist es wichtig, dass ältere Menschen für eine gute Schlafqualität und gute Laune sorgen.”

Was Sie über das Schlafen mit Ohrstöpseln wissen sollten

Ohrstöpsel sind im Allgemeinen sicher im Gebrauch während des Schlafes. Es ist jedoch möglich, dass eine häufige Anwendung langfristig zu kleineren Problemen führen kann, wie z.B. dem Aufbau von Ohrenschmalz.
Manchmal kann Lärm aus der Umgebung den Schlaf stören. So kann beispielsweise ein Schlafzimmer, das einer belebten Straße zugewandt ist, die Schlafdauer beeinflussen. Allerdings kann ein gestörter Schlaf auch ein Problem sein, wenn man versucht, in verschiedenen Umgebungen zu schlafen, z.B. in einem Flugzeug.

Gehörschutzstöpsel können die Menge an Geräuschen, die in die Ohren eindringen, erheblich reduzieren, was Menschen helfen kann, in lauten Umgebungen einzuschlafen.

Dieser Artikel wird die Sicherheit von Ohrstöpseln und die Vorteile, die sie bieten können, diskutieren.

Sicherheit
Schlafen mit Ohrstöpseln
Die Verwendung von Ohrstöpseln im Schlaf kann Umgebungsgeräusche ausblenden.
Die Verwendung von Ohrstöpseln ist eine gute Möglichkeit, Umgebungsgeräusche zu unterdrücken, die ein natürliches Schlafmuster stören können.

Nicht alle Geräusche haben einen negativen Einfluss auf den Schlaf. Zum Beispiel finden manche Menschen weißes Rauschen oder Musik hilfreich beim Einschlafen.

In vielen Fällen kann es jedoch durch Lärm schwierig werden, einzuschlafen oder eine ganze Nacht zu schlafen.


Gehörschutzstöpsel könnten einen guten Schlaf für Menschen fördern, die in einer lauten Nachbarschaft leben oder im Flug etwas Schlaf bekommen wollen.

Was sagt die Forschung dazu?
Die Forschung zeigt, dass Ohrstöpsel ein sicherer und erschwinglicher Weg sind, um die Schlafqualität zu verbessern.

In einigen Fällen kann die Verwendung von Ohrstöpseln zusammen mit Augenmasken den Schlaf durch schnelle Augenbewegungen (REM) erhöhen. REM-Schlaf ist die tiefste Form des Schlafes und unterstützt mehrere wichtige Prozesse, wie z.B. die Gedächtniskonsolidierung.

Ohrstöpsel können auch den Melatoninspiegel erhöhen. Melatonin ist ein Hormon, das steuert, wann der Körper schlafbereit ist.

Im Vergleich zu einigen anderen Methoden der Schlafförderung haben Gehörschutzstöpsel weniger Nebenwirkungen. Beispielsweise können sowohl rezeptfreie als auch verschreibungspflichtige Schlaftabletten eine Reihe von Nebenwirkungen haben, wie z.B. Schwindel und Schläfrigkeit am Tag.

Typen und Verwendung
Es ist wichtig, Gehörschutzstöpsel je nach Typ entsprechend zu verwenden.

Für expandierbare Schaumstoff-Ohrstöpsel rollen Sie sie in eine enge zylindrische Form und stecken Sie sie halbwegs in den Gehörgang, wo sie sich ausdehnen.

Andere Arten von Ohrstöpseln sind kegelförmig und dehnen sich im Ohr nicht aus. Stecken Sie das kleinere Ende vorsichtig in den Gehörgang und drücken Sie den Ohrstöpsel vorsichtig hinein, um ihn festzuziehen.

Der Ohrstöpsel sollte den Schall merklich reduzieren, aber dennoch komfortabel genug sein, um darin zu schlafen. Zuerst kann sich die Verwendung von Ohrstöpseln unnatürlich anfühlen. Dieses Gefühl wird jedoch mit der Zeit verschwinden.

Risiken
Das Schlafen mit Ohrstöpseln kann zu Ohrenschmalz führen.
Das Tragen von Ohrstöpseln kann zu einer Anhäufung von Ohrenschmalz führen, was zu Juckreiz und Unannehmlichkeiten im Ohr führen kann.
Obwohl Ohrstöpsel im Allgemeinen sicher zu verwenden sind, gibt es wenig Informationen darüber, wie häufig der Gebrauch von Ohrstöpseln über einen längeren Zeitraum die Ohren beeinträchtigen kann.

Ein mögliches Risiko ist eine Anhäufung von Ohrenschmalz. Ohrenschmalz oder Cerumen ist eine wachsartige Substanz, die den Gehörgang vor Wasser, Bakterien, abgestorbener Haut und anderen schädlichen Ablagerungen schützt.

Ohrenschmalz ist wichtig für die Erhaltung der Gesundheit der Ohren, kann aber auch Probleme verursachen.

Eine wiederholte Blockade des Gehörgangs, z.B. bei regelmäßiger Verwendung von Ohrstöpseln, kann zu einer Anhäufung von Ohrenschmalz führen.

Eine Anhäufung von Ohrenschmalz kann die Ursache sein:

Juckreiz und Unbehagen im Ohr
Tinnitus, ein klingelndes Geräusch im Ohr.
Hörprobleme
Husten
Schwindelgefühl
Zu den Behandlungsmöglichkeiten für einen Ohrenschmalzanbau gehören die Verwendung von medizinischen Ohrgehäusen oder die direkte Entfernung des Ohrenschmalzes.

Es ist auch möglich, dass die regelmäßige Verwendung von Ohrstöpseln zu einer Ohrinfektion führt. Dies kann durch das Eindringen von Bakterien aus dem Gehörschutz selbst in den Gehörgang oder durch eine Anhäufung von Ohrenschmalz verursacht werden.

Eine Ohrinfektion kann Symptome verursachen, die Folgendes beinhalten:

Schwindelgefühl
Übelkeit
Erbrechen
Hörprobleme
Juckreiz und Unbehagen im Ohr
Tinnitus
Es ist möglich, eine bakterielle Ohrinfektion mit Antibiotika zu behandeln.

Wie Schlafmangel die Durchblutung beeinträchtigt

Wissenschaftler sind sich seit langem des Zusammenhangs zwischen unzureichendem Schlaf und schlechter kardiovaskulärer Gesundheit bewusst. Wie genau der Mangel an ausreichendem Schlaf die Durchblutung beeinträchtigen kann, ist jedoch unklar geblieben. Eine neue Studie deckt nun einige der möglichen Mechanismen auf.
Schlafunfähige Person
Schlaflosigkeit beeinträchtigt wichtige Mechanismen, die Herz-Kreislauf-Probleme in Schach halten, zeigt eine neue Studie.
Eine gute Nachtruhe, die einer ununterbrochenen Schlafdauer von etwa 7 Stunden pro Nacht entspricht, ist entscheidend für die Erhaltung einer guten allgemeinen Gesundheit. Schlechte Schlafhygiene stört sowohl die kurz- als auch die langfristige Gesundheit, wie aus zahlreichen Studien hervorgeht.

Ein Aspekt der Gesundheit, den die Schlafqualität einer Person beeinflussen kann, ist die kardiovaskuläre Gesundheit. So zeigten Forschungsergebnisse von Anfang dieses Jahres, dass das Schlafen für weniger als 6 Stunden pro Nacht statt für 7-8 Stunden das Risiko einer Atherosklerose – ein Zustand, bei dem sich Plaque in den Arterien bildet – um bis zu 27% erhöhen könnte.

Eine weitere Studie aus diesem Jahr erklärt, wie guter Schlaf dazu beitragen kann, die Arterien geschmeidig zu halten und so eine gute Durchblutung zu erhalten.

Jetzt hat die Forschung der University of Colorado Boulder einen potenziellen biologischen Mechanismus identifiziert, der die Umkehrung der Medaille erklärt – wie Schlafmangel die Durchblutung beeinflusst, indem er den Aufbau von Fettablagerungen in den Arterien fördert (Atherogenese), die das Risiko einer Person, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, erhöhen können.

Die Ergebnisse, die in der Zeitschrift Experimental Physiology erscheinen, binden Schlaflosigkeit an Veränderungen im Blutspiegel von Mikro-RNA (miRNA), nicht-kodierenden Molekülen, die helfen, die Proteinexpression zu regulieren.

“Diese Studie schlägt einen neuen potenziellen Mechanismus vor, durch den der Schlaf die Herzgesundheit und die gesamte Physiologie beeinflusst.”


Seniorautor Prof. Christopher DeSouza
Wie schlechter Schlaf Gefäßprobleme fördert
In der aktuellen Studie sammelten die Forscher Blutproben von 24 gesunden Teilnehmern im Alter von 44-62 Jahren, die auch über ihre Schlafgewohnheiten informierten. Von den Teilnehmern berichteten 12 über 7-8,5 Stunden Schlaf pro Nacht, während die anderen 12 sagten, dass sie nur 5-6,8 Stunden pro Nacht schliefen.

Das Team fand heraus, dass die Teilnehmer, die weniger als 7 Stunden pro Nacht schliefen, Blutwerte von drei wichtigen zirkulierenden miRNAs – miR-125A, miR-126 und miR-146a – hatten, die 40-60% niedriger waren als die ihrer Kollegen, die 7 oder 8 Stunden schliefen. Diese drei miRNAs, so die Forscher, unterdrücken die Expression von proinflammatorischen Proteinen.

Ein niedriger Spiegel dieser Moleküle ist problematisch, denn, wie Prof. DeSouza erklärt, “[t]hey sind wie zelluläre Bremsen, wenn also vorteilhafte microRNAs fehlen, kann das einen großen Einfluss auf die Gesundheit der Zelle haben”.

In diesem Fall kann eine unzureichende Zirkulation von miR-125A, miR-126 und miR-146a zu Gefäßproblemen, einschließlich Entzündungen, sowie zu einem höheren Risiko für kardiovaskuläre krankheitsbezogene Ereignisse wie Schlaganfall oder Herzinfarkt führen.

Prof. DeSouza und sein Team hatten bereits in einer früheren Studie ein weiteres beunruhigendes Muster gefunden, für das sie erwachsene Männer rekrutierten, die jede Nacht weniger als 6 Stunden schliefen. Die Studie zeigte, dass die Endothelzellen der Teilnehmer – die die Auskleidung von Blutgefäßen ausmachen – nicht richtig funktionierten.

Infolgedessen konnten sich ihre Blutgefäße nicht richtig erweitern und zusammenziehen, so dass das Blut effizient zu verschiedenen Organen und Körperteilen fließen konnte. Diese Situation, so Prof. DeSouza und Kollegen, stellt ein weiteres Risiko für die kardiovaskuläre Gesundheit dar.

7 Stunden Schlaf für die kardiovaskuläre Gesundheit
“Warum 7 oder 8 Stunden[Schlaf pro Nacht] die magische Zahl[zur Erhaltung der Gesundheit] zu sein scheint, ist unklar”, gibt Prof. DeSouza zu.

“Es ist jedoch plausibel, dass Menschen mindestens 7 Stunden Schlaf pro Nacht benötigen, um das Niveau wichtiger physiologischer Regulatoren, wie z.B. microRNAs, aufrechtzuerhalten.”

Prof. DeSouza kommentiert die aktuellen Ergebnisse und argumentiert, dass es möglich sein könnte, Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Bluttests zu diagnostizieren. Labortechniker könnten das Niveau der zirkulierenden miRNAs einer Person beurteilen und nach dem Vorhandensein der atherogenen Signatur suchen, die die Studie identifiziert hat.

Derzeit arbeiten der leitende Forscher und sein Team daran, herauszufinden, ob die Verbesserung der Schlafgewohnheiten eines Menschen dazu beitragen kann, einen gesunden Spiegel wichtiger miRNAs im Blut wiederherzustellen.

Auf jeden Fall betonen Prof. DeSouza, dass die Ergebnisse der jüngsten Studie bestätigen, was Schlafstudien schon immer suggeriert haben – dass die Schlafqualität unerwartete Aspekte der Gesundheit beeinflusst.

“Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung einer guten Nachtruhe”, betont er.