Angst vorm Zahnarzt – woher kommt sie?

Es gibt garantiert nur sehr wenige Menschen, denen der jährliche Besuch beim Zahnarzt nichts weiter ausmacht. Die meisten sitzen mit einem mulmigen Gefühl auf dem Stuhl, andere haben regelrecht Panik, wenn der nächste Zahnarztbesuch bevorsteht. Menschen, die Angst vor dem Zahnarztbesuch haben, wissen meist gar nicht, dass sie sich damit nur schaden. Denn die regelmäßigen Kontrollen sind wichtig, um mögliche Schäden am Zahn rechtzeitig zu erkennen und entsprechend zu beheben. Je länger eine Behandlung aufgeschoben wird, desto umfangreicher wird sie und in seltenen Fällen ist der Zahn nicht einmal mehr zu retten. Dann droht Zahnersatz, der auch noch richtig ins Geld geht. Doch woher kommt diese Phobie? Wir schauen uns das Thema heute einmal etwas genauer an.

Angst entsteht meist in der Kindheit

Viele Ängste und Phobien sind nicht angeboren, sondern finden Ihren Ursprung in mehr oder weniger traumatischen Erlebnissen in der Kindheit. Das kann in jeder Lebenslage passieren. Wer beispielsweise als Kleinkind in einen schweren Sturm gerät und dadurch echte Todesangst empfunden hat, wird auch im späteren Leben Stürme meiden und sich fürchten.

Ähnlich ist es um den ersten Kontakt mit dem Zahnarzt bestellt. Ist dieser eher unfreundlich, grob und streng, dann verbindet das Kind auch künftig damit schlechte Erinnerungen. Oder aber die erste Behandlung beim Zahnarzt war so schmerzhaft, dass ein Kind sich weigert, jemals wieder auf dem Behandlungsstuhl Platz zu nehmen.

Ein solches Trauma lässt sich nur leider nicht rückgängig machen. Einige versuchen es mithilfe von Hypnose, andere wenden sich an spezielle Zahnärzte, die sich auf Angstpatienten spezialisiert haben. Diese sind in der Tat sehr einfühlsam und haben ein gutes Händchen für Menschen, denen es nicht nur mulmig wird, sondern Ängste verspüren.

Sich überwinden und einen speziellen Arzt finden

Das Problem bei Angstpatienten liegt darin, dass sie einen Besuch zu lange aufschieben. Wie schon zu Beginn erwähnt, muss ein erkrankter Zahn unverzüglich behandelt werden, um den Schaden zu begrenzen und zu verhindern, dass weitere Zähne Schaden nehmen. Nicht selten wird aus einem harmlosen Loch eine Großbaustelle, die mit einem kostenintensiven Zahnersatz verbunden ist.

Wer sich erst einmal dazu überwunden hat, den Arzt aufzusuchen, sollte sich in aller Ruhe beraten lassen. Denn wer viele Jahre nicht beim Zahnarzt war, hat kein Bonusheft geführt und bleibt auf den meisten Kosten sitzen. Die Krankenkassen würden nur die Standardleistungen übernehmen, welche in den meisten Fällen nicht den Vorstellungen der Patienten entsprechen. Wer also einen natürlich aussehenden Zahnersatz haben möchte, sollte sich unbedingt eine Zahnzusatzversicherung zulegen. Diese füllt die Lücke zwischen Krankenkassenzuzahlung und der Eigenleistung. Die Kosten lassen sich mithilfe der Versicherung deutlich reduzieren.

Die richtige Zahnversicherung über einen Vergleich finden

Die Angebote sind vielseitig und recht unterschiedlich. Aus diesem Grund empfiehlt sich ein Vergleich der Zahnzusatz Versicherung. Denn ein jeder muss im Vorfeld schauen, auf welche Leistungen persönlich wert gelegt wird. Diese können recht unterschiedlich ausfallen. Wer beispielsweise die Zähne zusätzlich durch eine kieferorthopädische Behandlung richten lassen möchte, braucht entsprechende Zusatzleistungen in der Versicherung. Wichtig ist, dass nicht nur der Blick auf die Beiträge gerichtet ist, sondern wie schon erwähnt, in erster Linie auf die Leistungen. Denn auf die kommt es am Ende bei einer kostspieligen Behandlung schließlich an.

Fazit

Ein jeder kann das ungute Gefühl überwinden. Wer starke Phobien gegenüber einer zahnärztlichen Behandlung hat, kann sogar unter Hypnose behandelt werden. Das passiert allerdings in eher seltenen Fällen. Oftmals genügt schon der Wechsel zu einem Zahnarzt, der sich auf Angstpatienten spezialisiert hat.